Blog auf gesicherte Verbindung umgestellt

Ich habe jetzt meinen Blog auf gesicherte Verbindung umgestellt („https://“). Das war ziemlich mühselig.

Das erste Problem war, dass die https-Unterstützung durch meinen Hoster eingerichtet werden musste. Es reichte nicht, das „Let’s encrypt“ Zertifikat selbst zu installieren und freizuschalten.

Das zweite Problem war, dass ich ausgerechnet das Tool zur SSL-Unterstützung im WordPress-Plugin „iThemes Security“ deaktivieren musste, damit es überhaupt funktioniert. Mit Aktivierung bildet sich eine Endlosschleife, infolge derer der Browser das Laden abbricht.

In diesem Zusammenhang habe ich auch mein uraltes Webprojekt „Omega und SBB„, welches ein reines html-Projekt ist, auf https umgestellt. Um die Weiterleitung auf https zu erzwingen, falls jemand diese Seite nur mit http aufruft, musste ich eine Datei .htaccess mit dem Code zur Weiterleitung anlegen.

Ein Problem, das dabei gelöst werden muss:
Man kann ja eine Web-Adresse mit oder ohne End-/ eingeben. Damit in beiden Fällen der Aufruf funktioniert, muss auch hierfür Code in der .htaccess eingetragen werden.

Zum Schluss habe ich noch meine SQL-Datenbank umgestellt, das heißt, alle http-Links durch https-Links ersetzt. Im WWW wird hierzu der Einsatz des WordPress-Plugins „Better Search Replace“ empfohlen. Auch ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Nach dem Umstellen der Datenbank leuchtete dann das Schloss in der URL-Zeile des Browsers endlich grün 🙂

Allerdings: Es kann sein, dass man fremde Webseiten verlinkt hat, die über https nicht aufrufbar sind. In diesem Falle muss man dann den Link wieder auf http zurückändern.

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Vogelführung im Landschaftspark Marienfelde

Heute Vormittag nahm ich an einer Vogelführung im Landschaftspark Marienfelde (Berlin) teil. Diese wurde von Herrn Kai Doberstein vom Naturwacht Berlin e. V. veranstaltet. Mit nur drei TeilnehmerInnen war das doch eine sehr kleine Gruppe.

Der Landsschaftspark Marienfelde bietet auf relativ kleiner Fläche eine recht interessante Vielfalt an Lebensräumen, so dass man dort mit ein bisschen Glück interessante Beobachtungen machen kann.

Wir sahen:

Elstern,

Teichrallen,

Goldammern,

Amseln,

Zilpzalpe,

Mäusebussarde,

einen Pirol,

Gartenrotschwanz,

Gartengrasmücke,

Kleiber,

Wildkaninchen,

Eichhörnchen

Außerdem waren zu hören:

Eichelhäher,

Kolkrabe,

Mönchsgrasmücke

und ??

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Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen und ihr Rang in der Presse

Es ist schon erstaunlich: Da hat die Fußballweltmeisterschaft der Frauen begonnen und in der Presse hat sie einen Stellenwert, kaum höher als die Regionalliga der Männer. Die besten Fußballerinnen der Welt treten gegeneinander an. Immerhin im Fernsehen genießt sie einen angemessenen Stellenwert.

In keiner von mir regelmäßig gelesenen Zeitung wurde ein vollständiger Spielplan als Plakat veröffentlicht mit der Möglichkeit zum Eintragen der Ergebnisse. Bei den Männer-Weltmeisterschaften ist das seit Jahrzehnten Gang und Gäbe.

Die Krönung:
Ruft man die Webpage des Kicker auf, so berichtet die Startseite an oberster Position über Spielertransfers der Fußball-Bundesliga der Männer. Das heißt, die zur Zeit pausierende Bundesliga genießt bei den Redakteuren des Kicker einen höheren Stellenwert als die aktuell laufende Fußball-WM der Frauen. Was für ein reaktionäres Ungleichstellungsgehabe der Machos in der Kicker-Redaktion. Nur weit unten auf der Startseite findet man eine kleine Übersicht zu aktuellen Ereignissen der Frauen-WM.

Screenshot des obersten Teils der Startseite von Kicker.de, aufgenommen am 10.06.2019 um 10:20 Uhr

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Himmelfahrtsausflug ins Oderbruch

Vorgestern. am Himmelfahrtstag, den 30.05.2019, habe ich mal wieder eine Radtour auf dem Neiße-Oder-Radweg von Kietz nach Schwedt, der im Wesentlichen auf oder entlang der Oderdeiche führt, gemacht. Diese Tour ist knapp 90 km lang. Ich hatte überwiegend leichten Rückenwind, was die Sache natürlich vereinfachte 🙂 Ansonsten war sehr schönes Wetter, überwiegend sonnig und spätestestens um ca. 11:00 Uhr wurde die Marke 20°C geknackt.
 
Kietz war bis 1945 ein westlich der Oder gelegener Ortsteil von Küstrin gewesen. Infolge des Potsdamer Abkommens von 1945, in welchem der Grenzverlauf zwischen Deutschland und Polen entlang der Oder definiert wurde, wurde Kietz von dem nun in Polen gelegenen Küstrin-Neustadt (polnisch: Kostrzyn) abgetrennt und gehört heute zur Gemeinde Küstriner Vorland.
 
Im April 1945 entstand hier einer der wichtigsten Brückenköpfe der Roten Armee in Vorbereitung der Schlacht um Berlin. Auf den Seelower Höhen, nur wenige Kilometer von Küstrin entfernt, fand eine der blutigsten Schlachten des 2. Weltkrieges auf deutschem Boden statt.
 
Heute herrscht hier seit 74 Jahren Frieden, und man kann nur hoffen, dass das immer so bleibt.
 
Gleich nach dem Aussteigen aus dem Zug hatte ich schon eine sehr interessante Beobachtung gemacht: noch in Kietz sonnte sich eine Ringelnatter auf dem Asphalt an der Einmündung der kaum befahrenen Zufahrtsstraße zum Bahnhof. Und sie ließ sich durch meine Annäherung zum Fotografieren nicht beeindrucken.
 
Ansonsten war es wie immer, wenn ich solche Ausflüge mache: Viele Vögel, die mir vor die Kamera kamen, fing ich mit dieser ein 🙂 Auch zwei Hasen und zwei Rehe hatte ich beobachten können.
 
Was den Bierkonsum anbelangt: Während der Tour war ich da ganz eisern. Erst, nachdem ich in Schwedt angekommen war, genehmigte ich mir zwei Himmelfahrts-Biere 🙂
 


 
An dieser Stelle fand ich die Ringelnatter: Fundort der Ringelnatter in Kietz
 
Immer wieder beeindruckend ist es, Höckerschwäne im Flug zu beobachten. Ihr langsamer, aber kräftiger Flügelschlag mit dem im Flügelschlagrhythmus singenden Luftgeräusch ist schon ein beeindruckendes Naturschauspiel 🙂
 

 

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Kleines Hausrotschwanz-Konzert

Heute, am späten Nachmittag, gab bei mir auf dem Hinterhof, auf einem Schornsteinkopf sitzend, ein Hausrotschwanz (Männchen) ein kleines Konzert 🙂

 

Klar, dass ich die Chance nutzte, ihn zu fotografieren und seinen Gesang zumindest kurzzeitig aufzunehmen.

 

 

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Foto-Vorschau mit der Windows-Fotoanzeige (Windows 10)

Aufgrund der vielen Fotos, die ich für meinen Blog erstelle, verwende ich sehr gerne die Windows-Fotoanzeige zur Vorauswahl der tatsächlich zu verwendenden Fotos. Diese ermöglicht, alle Fotodateien eines Ordners nacheinander anzuzeigen, von Foto zu Foto zu blättern und bei Bedarf auszusortierende Fotos direkt zu löschen. Auch das Drehen der Fotos in 90°-Schritten ermöglicht die Windows-Fotoanzeige.

Bei Windows Vista konnte man, wenn man eine Fotodatei im Explorer markiert hat, die Windows-Fotoanzeige über das Kontext-Menü „Vorschau“ öffnen.

Bei Windows 10 fehlt dieser Kontext-Menü-Eintrag. Warum die Windows-Macher das heraus genommen haben, bleibt deren Geheimnis. Nachvollziehbar ist das nicht.

 

Auch unter Windows 10 ist die Windows-Fotoanzeige verfügbar. Sie muss nur aktiviert werden. Hierzu sind zwei Schritte notwendig:

1. Schritt: Änderung der Windows-Registry (mit Administrator-Rechten)

2. Schritt: Auswahl der Windows-Fotoanzeige zum Öffnen des jeweiligen Dateityps (in jedem Benutzerkonto separat)

 

1. Schritt: Änderung der Windows-Registry (mit Administrator-Rechten)

Achtung: Für alles, was ich nachfolgend schreibe, übernehme ich keine Gewähr und keine Haftung, wenn bei der Änderung der Windows-Registry etwas schief geht.

Wie bei jeder Registry-Änderung sollte diese unbedingt vorher gesichert werden. Windows 10 bietet die hierfür erforderlichen Tools an. Falls beim Editieren der Registry etwas schief geht, kann man sie so wieder herstellen.

Zunächt ist der Registrierungseditor mit Adminitrator-Rechten aufzurufen.

  • Als Administrator unter Windows 10 anmelden
  • Erste Möglichkeit zum Aufrufen des Registrierungseditors: Über die Tasten [Windows] + [R] das „Ausführen“-Fenter öffnen und mit „regedit“ den Registrierungseditor von Windows öffnen

  • Zweite Möglichkeit zum Aufrufen des Registrierungseditors: In der „Suche“-Zeile links an der Taskleiste (rechts neben den „Windows“-Button) „regedit“ eingeben, Windows bieten dann das Öffnen des Registrierungseditors an.
  • In beiden Fällen die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung, ob Änderungen am Gerät zugelassen werden sollen, mit „Ja“ quittieren; der Registrierungseditor öffnet sich.
  • Achtung! Öffnet man den Registrierungseditor nur als Standard-Benutzer (ohne Administrator-Rechte), können keine Änderungen in der Registry vorgenommen werden! (Fehlermeldung: „Wert kann nicht erstellt werden. In die Registrierung kann nicht geschrieben werden.“)

  • In der linken Browserspalte des Registrierungseditors den Eintrag „HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows Photo Viewer\Capabilities\FileAssociations“ auswählen

  • In der rechten Spalte des Registrierungseditors können nun die fehlenden Einträge ergänzt werden. Im Mindesten empfiehlt es sich, je einen Eintrag für die Datei-Endung „jpg“, „jpeg“ und „png“ zu ergänzen. Wer will, kann auch noch weitere Einträge, z. B. für die Dateiendung „bmp“ vornehmen.
  • Zur Ergänzung eines Eintrages in der rechten Spalte mit Rechtsclick –> „Neu/Zeichenfolge“ erstellen und als Namen des Eintrages die gewünschte Datei-Endung mit Vorpunkt eingeben; z. B. „.jpg“

  • Durch Doppelclick auf den Namen des neu erstellten Eintrages wird das Bearbeitungsfenster „Zeichenfolge bearbeiten“ geöffnet, in das man als Wert „PhotoViewer.FileAssoc.Tiff“ einträgt.

  • Diese beiden Schritte für alle weiteren Datei-Endungen von Dateitypen, die man mit der Windows-Fotoanzeige anschauen will, wiederholen.
  • Nachdem man alle gewünschten Einträge ergänzt hat, ist der Registrierungseditor über Menü „Datei/Beenden“ zu schließen, die Änderungen werden dabei gespeichert.
  • Empfehlung: Registrierungseditor erneut öffnen und die neu erstellten Einträge noch einmal auf korrekte Syntax und Vollständigkeit prüfen.

Die so vorgenommene Änderung der Registry ist für alle angemeldeten Benutzer wirksam.

 

2. Schritt: Auswahl der Windows-Fotoanzeige zum Öffnen des jeweiligen Dateityps (in jedem Benutzerkonto separat)

  • Durch Rechtsclick auf eine Fotodatei (z. B. JPG-Datei) das Kontextmenü öffnen und unter „Öffnen mit/Andere App auswählen“ die jetzt angebotene „Windows-Fotoanzeige“ auswählen und bei „Immer diese App zum Öffnen von JPG-Dateien verwenden“ den Haken setzen.

  • Das selbe für weitere Fotodateien mit anderen Datei-Endungen („JPEG“; „PNG“; „BMP“ usw.) wiederholen.
  • Fortan wird bei Rechtsclick auf eine Datei mit einer solchen Dateiendung die „Vorschau“ zum Öffnen mit der „Windows-Fotoanzeige“ angeboten.
  • Diese Einstellungen sind an den angemeldeten Benutzer gebunden und müssen unter jedem Benutzer separat vorgenommen werden.

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Eine Woche Barth

Vom 13.04.2019 bis 20.04.2019 habe ich eine Woche Urlaub in dem kleinen Boddenstädtchen Barth gemacht. Barth liegt am Rande des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, ist eins der beiden Tore zum Darß mit den Ostseebädern Zingst und Prerow und von herrlicher Landschaft umgeben. Die Umgebung bietet noch eine ganze Menge Natur, neben den Bodden auch Wald, Wiesen, Feuchtgebiete usw. Bekannt sind auch die beiden Boddeninseln Kirr und Barther Oie, die Vogelschutzgebiete sind. Die Vogelfauna ist hier sehr interessant. Um Barth herum habe ich eine Seeadlerdichte beobachtet, wie noch nirgend woanders. Während meiner Anwesenheit rasteten zudem auch Zehntausende von Weißwangengänsen (auch Nonnengänse genannt), die hier noch einmal Kraft für den Weiterflug in ihre Brutgebiete (Nordrussland) tankten.
 
 
13.04.:
 
Noch am späten Nachmittag hatte ich den Barther Hafen aufgesucht. Das Wetter war sehr unangenehm: Kühl, stark windig, tief hängende dunkle Wolken und immer wieder kalter Niesel, mit ein paar Graupelkörnern vermischt.
 
Auf der aus großen Granitblöcken aufgehäuften Mole tummelten sich Hunderte von Kormoranen.
 


 
14.04.:
Das Wetter war am Vormittag sehr schlecht; immer wieder Regenschauer, starker Wind und kalt. Erst nachmittags zogen die Regenwolken ab und ein bisschen kam die Sonne heraus. Aber es blieb kalt und stark windig.
 
Ich bin mit dem Fahrad auf die Halbinsel zwischen Barther Bodden und Barthemündung (Kuhwiese) gefahren und habe diese umrundet. Dort habe ich bereits die ersten Seeadler und die ersten Weißwangengänse beobachtet.
 
Am östlichen Ufer hatte der starke Ostwind auf schmalem, holprigen Weg das Radfahren zu einem Ballance-Akt gemacht.
 

 
15.04.:
 
Das war der erste Tag mit schönem Wetter, überwiegend sonnig. Es wehte aber immer noch ein recht kräftiger Ostwind.
 
An diesem Tage hatte ich einen Ausflug zum Pramort gemacht. Der Pramort ist die äußerste östliche Spitze der Halbinsel Zingst. Hin und zurück waren es etwas über 70 km, davon ca. 25 km gegen den Wind. Abends war ich dann doch ganz schön geschlaucht 😉
 
Auf dem Hinweg bin ich auf dem Boddendeich gefahren und habe dabei das Ostseebad Zingst im Wesentlichen links liegen gelassen, auf dem Rückweg bin ich dann aber durch den Ort gefahren und habe dort gegessen.
 

 
16.04.:
 
Es war sonnig, aber immer noch kühl, aber der Wind hatte sich doch deutlich gemäßigt.
 
Vormittags war ich zu Fuß in der Stadt unterwegs. Zeitweise hatte ich im Hafen einem Fischer beim Ausnehmen seiner frisch gefangenen Fische zugeschaut. Davon animiert, hatte ich mir beim nahen Frischfischverkauf im Hafen eine ordentliche Portion Barschfilets zum Mittagessen gekauft.
 
Nachmittags bin ich dann nach Bresewitz zu dem Ausguck auf die Barther Oie gefahren und habe dort das Vogelleben beobachtet.
 

 
17.04.:
 
An diesem Tage wollte ich eigentlich an einer geführten Wanderung auf die Insel Kirr teilnehmen – die einzige legale Möglichkeit, um auf diese streng geschützte Insel zu kommen. Aber die Veranstaltung war ausgebucht; und so entschloss ich mich, kurzerhand von Zingst aus zum Darßer Ort zu fahren. Dort besuchte ich die Ausstellung in der Naturschutzstation und stieg auf den Leuchtturm. Von diesem aus kann man die Schönheit der Natur mit vollen Zügen genießen 🙂
 

 
Eine junge Mantelmöwe landet gerade auf dem Wasser:
 

 
18.04.:
 
An diesem Tage unternahm ich einen Schiffsausflug von Barth nach Zingst und zurück. Bei der Fahrt durch den Zingster Strom bin ich relativ nahe an die Kirr gekommen, was mir die Gelegenheit gab, Austernfischer und Säbelschnäbler zu entdecken. Säbelschnäbler habe ich zum ersten Mal gesehen.
 

 
 

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Der Frühling ist da :-)

Mit Macht kam diese Woche der Frühling nach Berlin. Gestern, am Sonnabend, den 06.04.2019, unternahm ich deswegen einen Ausflug an das Grunewald-Ufer der Berliner Havel. Die Sonne schien, und bereits am frühen Nachmittag überstieg die Temperatur die 20°C-Marke. Für die erste April-Dekade ist das ungewöhnlich warm.

 

Ich fuhr also mit der S-Bahn nach Nikolassee, lief dann entlang des Wannseebadweges bis zum Strandbad und dann nordwärts, immer entlang des Havelufers, bis zur Stößenseebrücke.

 

Es gab eine Menge zu sehen und zu hören.

 

Zum Beispiel habe ich am Wannseebadweg den Gefingerten Lerchensporn in Blüte entdeckt.

 

Und natürlich viele Vögel 🙂 Jetzt ist ja die beste Zeit, Singvögel zu fotografieren, da das Laub an den Bäumen noch spärlich ist.

 

Und ich habe immerhin drei Schmetterlingsarten gesehen:
– Kohlweißling
– Zitronenfalter
– Tagpfauenauge

 

Und wenn es doch tatsächlich jemanden geben sollte, der glaubt, dass Zitronenfalter Zitronen falten würden; meine Fotos beweisen das Gegenteil ! Jawoll 😉 Z. B. an den Taubnesselblüten naschen sie 🙂

 

Und wenn ein Zilpzalp wie ein Fitis singt, ist er kein Zilpzalp. Aber der von mir fotografierte Zilpzalp sang wie ein Zilpzalp 🙂

 

An der Lieper Bucht waren eine ganze Menge Höckerschwäne und einige Stockenten. Und eine Graugans hatte sich unter sie gemischt, erstaunlich wenig scheu. Da jemand von uns Menschen die Schwäne fütterte, hatte es die Graugans nicht leicht, sich gegen die Schwäne zu behaupten. Aber sie partizipierte ebenfalls erfolgreich.

 

Doch nun wollen wir die Fotos sprechen lassen.

 

 

 

 

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Ausflug ins Untere Odertal

Am Sonnabend, den 23.03.2019 war ich mal wieder im Unteren Odertal, auf den Oderpoldern bei Schwedt. Es war nach mehreren verregneten Wochenenden endlich mal wieder einigermaßen schönes Wochenendwetter, und so nutzte ich die Chance, mal wieder ein paar Vogelfotos zu machen.

Von den von den Meteorologen für Schwedt angekündigten 17°C fehlten allerdings vier, und von den angekündigten 7 Stunden Sonnenscheindauer fehlten auch sechs.

Aber es regnete nicht und der Wind war auch zahm. Die Wolkendecke war aber großteils relativ dünn, und so ergaben sich zeitweise sehr zwielichtige Lichtverhältnisse: Trotz der nicht sichtbaren Sonne war es unmöglich, gegen die Sonne zu fotografieren; nur die Konturen wären auf dem Foto sichtbar gewesen.

Die Polderflächen waren zu großen Teilen, weit mehr als normal, mit Wasser bedeckt; und der Oderpegel war einigermaßen hoch. Die Oder hatte eine hohe Fließgeschwindigkeit. Das waren die, allerdings völlig unkritischen, Folgen des vielen Regens der letzten Wochen.

Nun gut, ich musste mich aber darauf einstellen.

Unter dem Strich hatte ich schon eine ganze Menge mit der Kamera einfangen können.

Gesehen habe ich (keine Gewähr der Vollzähligkeit):

  • Raufußbussard
  • Schwarzmilan
  • Seeadler
  • Dohle
  • Saatkrähe
  • Nebelkrähe
  • Rabenkrähe
  • Rohrammer
  • Goldammer
  • Star
  • Blaumeise
  • Buchfink
  • Bachstelze
  • Amsel
  • Lachmöwe
  • Sturmmöwe (wahrscheinlich)
  • Stockente
  • Schnatterente
  • Krickente
  • Pfeifente
  • Spießente
  • Löffelente
  • Reiherente
  • Tafelente
  • Gänsesäger
  • Graugans
  • Blässgans
  • Höckerschwan
  • Kormoran
  • Blässralle (Blässhuhn)
  • Kranich
  • Ringeltaube

Doch nun wollen wir die Fotos sprechen lassen 🙂

 
Galerie 1 (Raufußbussard)
 


 
Galerie 2
 

 
Galerie 3
 

 
Galerie 4
 

 

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Das dritte Geschlecht

Dem dritten Geschlecht oder auch diversem Geschlecht ordnet man ja alle Menschen zu, die sich nicht eindeutig als Mann oder Frau fühlen oder zuordnen lassen. Es gibt dabei diverse Versionen, wie Transgender, Transvestiten, Crossdresser usw.

Auch in der Tierwelt gibt es so etwas. So habe ich in den vergangenen Tagen an der Greenwich-Promenade in Berlin-Tegel zum wiederholten Mal eine Stockente gesehen, deren Geschlecht ebenfalls nicht als männlich oder weiblich zu identifizieren ist. Sie hat ein Gefieder, das sehr stark dem Prachtgefieder des Erpels ähnelt, jedoch ist die Schnabelfärbung (graubraun mit schmutzig-orange Rand) eindeutig weiblich. Ich dachte mir, das könnte eine weibliche Crossdresser-Ente sein 😉

Aber egal, wie diese Ente geschlechtlich ist, ich mag sie genauso wie alle anderen Enten 🙂

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