Was ist das für ein kleines Ungeheuer da unter der Wasseroberfläche ? ;-)

Was ist das für ein kleines Ungeheuer da unter der Wasseroberfläche ? 😉

Ein Schellerpel ist es 🙂

Am 02.01.2021 habe ich meinen ersten kleinen Fotoausflug des neuen Jahres gemacht. Ich war am Tegeler Fließ und an der Greenwich-Promenade, um Vögel zu beobachten und zu fotografieren. Der Schellerpel, an der Greenwich-Promenade aufgenommen, ist in Berlin schon eine kleine Rarität. Normalerweise sind Schellenten ziemlich scheu. Dass er sich hier aufhielt, an einer Stelle, an der viele Leute flanieren, ist schon eine kleine Sensation. Allerdings hatte ich vor knapp drei Jahren – im Februar 2018 – hier auch schon mal ein Schellentenweibchen beobachtet. Markant beim Schellerpel sind die weißen Flecken im Gesicht am Schnabelansatz, je einer links und rechts, sowie die weißen Flanken am Körper mit schräg von oben herablaufenden schmalen schwarzen Streifen.

Dieser Schellerpel hatte relativ wenig Scheu, ich hatte ihn aus knapp 10 m Entfernung beobachten können. Normalerweise haben Schellenten eine Fluchtdistanz von mehr als 50 m.

Natürlich hatte ich an diesem Tage weitere Fotos gemacht, die ich in den nachfolgenden Galerien vorstellen möchte.

Galerie Tegeler Fließ

Galerie Greenwich-Promenade

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Klimawandel schreitet unaufhörlich voran

Der Klimawandel schreitet unaufhörlich voran. Die Alpengletscher und die Polkappen schmelzen. Deutschland versteppt zunehmend.

Das ist in den vergangenen Monaten durch die Corona-Pandemie, die Gesundheit und Leben von uns allen bedroht, in den Hintergrund getreten.

Am Beispiel der Niederschläge kann man die Versteppungstendenz in Deutschland gut nachvollziehen.

Ich habe im Jahr 2020 die Niederschlagsmengen für Berlin-Tegel, Berlin-Tempelhof und Berlin-Marzahn, die bei Wetter-Online anhand von Säulendiagrammen veröffentlicht wurden, ausgewertet. Das Ergebnis ist äußerst beunruhigend. Nach den ebenfalls viel zu trockenen Jahren 2018 und 2019 gab es in Berlin 2020 ein Defizit von 105 mm (Soll: 580, Ist: 475).

Monatliche Niederschlagsmengen in Berlin-Tegel, Berlin-Tempelhof und Berlin-Marzahn 2020 und gemittelt für Berlin insgesamt sowie Vergleich zu den Sollwerten (Quelle Istwerte Wetter-online, Sollwerte Wikipedia, alle Werte in mm bzw. l/m2)

Ich habe nur die Werte von drei Messpunkten ausgewertet. Hätte ich auch die Messwerte von Dahlem, Buch und Flughafen Schönefeld mit berücksichtigt, wäre das Ergebnis sicher kaum anders ausgefallen.

Mit Februar und Oktober gab es zwei Monate, in denen signifikant mehr als der Durchschnittswert gefallen ist. Der September war annähernd ausgeglichen. In allen anderen Monaten gab es ein zum Teil erhebliches Defizit. Das größte Defizit trat im Dezember auf mit 36 mm zu wenig Niederschlag auf.

Auch deutschlandweit gab es 2020 im dritten Jahr in Folge ein im Durchschnitt erhebliches Niederschlagsdefizit, wie uns die Meteorologen zum Jahresende 2020 verkündeten.

Natürlich ist die Jahresniederschlagsmenge nicht das einzige Kriterium, das für den Klimawandel maßgeblich ist. Sie ist jedoch für uns unmittelbar spürbar:

  • Die Wälder vertrocknen immer mehr und werden dadurch leichte Beute der Borkenkäfer.
  • Die Erträge der Landwirtschaft sinken signifikant, manche Ernten gehen durch völlig verdorrte Nutzpflanzen völlig verloren.
  • Die Gewässer führen wochen- oder monatelang Niedrigwasser, einige Gewässer auf Poldern und in Auwäldern trocknen aus.
  • Die Meeresspiegel steigen unaufhaltsam an (siehe Venedig, siehe Malediven)

Soll mir noch einmal jemand sagen, der Klimawandel sei ein Hirngespinst. Nein er ist real, und wir Menschen haben ihn durch das ungenierte Ausblasen von Treibhausgasen, durch massenhafte Oberflächenversiegelungen, durch Raubbau an der Natur usw. verursacht.

Es gab in der Vergangenheit auch schon Klimaänderungen, z. B. die glazialen Serien. Diese Vorgänge vollzogen sich aber über mehrere Jahrhunderte, bezogen sich nur auf einen Kontinent oder Teile eines Kontinents und waren reversibel. Wir haben jetzt einen Klimawandel, der sich innerhalb von wenigen Jahrzehnten vollzieht und weltweit wirkt..

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Pressefreiheit international weiter eingeschränkt

Die Pressefreiheit ist ein wichtiges Gut zur unabhängigen Meinungsbildung und damit elementarer Bestandteil einer demokratischen Grundordnung. Ich schätze es sehr, dass die Pressefreiheit in unserem Lande gewährleistet ist, auch wenn ich manchen Beitrag der Journalisten für fragwürdig halte. Aber die Pluralität bei der Berichterstattung ermöglicht, sich ein einigermaßen unabhängiges Bild von den Ereignissen zu machen.

Allerdings hat es auch schon in der Bundesrepublik Deutschland massive Versuche der Einschränkung der Pressefreiheit gegeben, ich denke da z. B. an die Spiegelaffäre 1962. Doch es gibt einige Länder, in denen die Pressefreiheit immer noch massiv eingeschränkt ist.

Beispiel China:

Die chinesische Bloggerin Zhang Zhan ist in China am 28.12.2020 zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte mit kurzen Videos auf die Missstände bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Wuhan aufmerksam gemacht. Der Vorwurf: Schürung von Streit und Stiftung von Unruhe. Allein dieser Vorwurf ist so absurd; man mag darüber wirklich nur den Kopf schütteln. Er ist aber typisch für kommunistische Regimes. Auch in der DDR wurden Leute verurteilt, die z. B. „staatsfeindliche Hetze“ – so der Sprachjargon der von der SED kontrollierten Justiz in der DDR – begangen hatten.

tagesschau.de

fr.de (Frankfurter Rundschau)

In diesem Zusammenhang sei auch noch mal an den chinesischen Arzt Li Wenliang erinnert. Er hatte Ende Dezember 2019 in einer Chat-Gruppe vor den Gefahren des neuen Corona-Virus SARS-Cov-2 und der daraus resultierenden Erkrankung Covid-19 (die damals noch nicht diesen Namen hatte) gewarnt und wurde dafür Anfang Januar 2020 von den chinesischen Behörden mundtot gemacht. Am 06.02.2020 verstarb er selbst an den Folgen der Corona-Infektion.

Beispiel Türkei:

Einer der in Deutschland bekanntesten Fälle von Journalisten, die in der Türkei wegen ihrer Arbeit verurteilt wurden, ist der Deutschtürke Deniz Yücel. Yücel ist in Deutschland freier Journalist, der u. a. für die Süddeutsche Zeitung, den Tagesspiegel und für die ARD-Anstalten BR, NDR und WDR gearbeitet hat. Am 16.07.2020 wurde Yücel in Istanbul in Abwesenheit zu mehr als 2 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt, wegen angeblicher Terrorpropaganda.

In der Türkei gibt es zahlreiche Fälle von Haftstrafen für Journalisten, die sich nicht als Sprachrohr des türkischen Präsidenten Erdogan missbrauchen lassen wollen.

Beispiel Russland:

In Russland werden kritische Journalisten mal eben auf offener Straße ermordet. Beispiele hierfür sind Anna Politowskaja und Achmednabi Achmednabijew.

Politowskaja berichtete u. a. über den Krieg in Tschetschenien und über Korruption im russischen Verteidigungsministerium. Dadurch fühlte sich Russlands Präsident Putin offensichtlich angegriffen, weshalb er – natürlich geheim – Politowskaja – ganz in KGB-Manier – am 07.10.2006 in Moskau ermorden lies.

Achmednabijew berichtete über Menschenrechtsverletzungen in der russischen Teilrepublik Dagestan. Er wurde am 09.07.2013 in Semender ermordet.

Morde ereignen sich in Russland bzw. in russischem Auftrag allerdings auch auf viel perfidere Weise, wie z. B. die Vergiftung von Rechtsanwalt Alexei Nawalny am 20.08.2020 mit dem russischen Nervenkampfstoff Nowitschok oder die Ermordung des russisch-britischen Doppelagenten Alexander Litwinenko mittels radioaktivem Polonium am 01.11.2006 in London.

Nawalny hat den Giftanschlag überlebt, leidet aber noch heute an dessen Folgen. Litwinenko hatte noch 22 Tage an den Folgen der Strahlenkrankheit zu leiden, ehe er am 23.11. starb.

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Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in Berlin in Betrieb gegangen

06.12.2020

Am 04.12.2020 ist nun die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in Berlin vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor in Betrieb gegangen. Die Strecke hat eine Länge von 2,2 km, 3 zusätzliche U-Bahnhöfe (Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter der Linden) und kostete im Bau ca. 540 Mill. Euro. Der Bahnhof Museumsinsel ist im Ausbau noch nicht fertig gestellt und wird erst 2021 in Betrieb gehen.

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Auch in der kalten Jahreszeit kann man im Berliner Tiergarten eine Menge Vögel beobachten

Gestern, am 04.12.2020, war ich im Tiergarten in Berlin auf Vogelfotopirsch. Die Corona-Pandemie bringt zwar eine Menge Einschränkungen, aber der Besuch von Parkanlagen ist – unter Einhaltung der Abstandsregeln – sicher unkritisch.

Natürlich ist die Artenvielfalt nicht so groß wie im Frühjahr während der Brutzeit, weil viele Singvögel in ihre Überwinterungsgebiete geflogen sind. Aber dennoch sind mir ein paar schöne Fotos gelungen, die ich hier zeigen will.

Das Rotkehlchen ist der einzige Vertreter der Fliegenschnäpper, die ich auch im Winter in Berlin regelmäßig beobachte.

Die Stockente ist in ganz Mitteleuropa, so auch in Berlin, das ganze Jahr überall an Gewässern, auch an Teichen in Parkanlagen, zu beobachten. Sie ist häufig, aber bei ihrem Anblick entwickle ich immer wieder große Sympathiegefühle. Ich finde sie einfach sehr liebenswert 🙂

Den Graureiher trifft man in Berlin an vielen Stellen entlang der Spree und der Havel. Im Tiergarten ist er allerdings nur gelegentlich zu sehen. Allerdings soll er im Zoologischen Garten und im Tierpark Berlin zuweilen in großen Zahlen auftreten und dort von der Tierfütterung profitieren.

Die Kohlmeise ist ebenfalls ganzjährig in Berlin zu beobachten. Im Tiergarten sind es recht viele.

Auch die Blaumeise ist ganzjährig in Berlin zu beobachten, allerdings gibt es wohl weniger als Kohlmeisen.

Die Mandarinente hat der Mensch aus China nach Europa als Ziervogel eingeführt. Sie scheint sich bei uns wohl zu fühlen und breitet sich in Berlin und Brandenburg immer mehr aus.

Der Eichelhäher verstädtert immer mehr und ist kleineswegs mehr ein reiner Waldvogel. Im Tiergarten und in anderen Berliner Parkanlagen kann man ihn immer wieder beobachten.

Die Amsel ist natürlich schon seit langer Zeit stark verstädtert und lebt auch in Wohngebieten. Auch im Tiergarten ist sie zahlreich vertreten.

Auch mehrere Kleiber habe ich beobachtet, leider ist mir diesmal kein gutes Kleiberfoto gelungen.

Und zu guterletzt habe ich am Alexanderplatz noch ein paar Möwen beobachtet, und zwar vor dem Galeria Kaufhof und am Brunnen der Völkerfreundschaft. Erst dachte ich, es seien alles Lachmöwen (die meisten waren es auch), aber auf dem einzigen gelungenen Foto ist eine Silbermöwe zu sehen. Diese ist in Berlin relativ selten, es gibt aber Brutnachweise der Silbermöwe in Berlin. Silbermöwen sind diejenigen, die in den Ostsee- und Nordseebädern gerne den Touristen die Fischbrötchen stehlen. Sind eben Lümmels 😉

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Fotos im Herbst 2020

21.11.2020

Wegen der Corona-Pandemie halten sich meine Outdoor-Aktivitäten doch in Grenzen, weil jede Zugfahrt nicht ganz ohne Risiko ist.

Allerdings: am 02.10. habe ich in Prenzlau und Röpersdorf und am 20.11.2020 am Havelufer entlang des Grunewalds ein paar Fotos gemacht, die ich hier vorstellen will.

02.10.2020

20.11.2020

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Eine Woche Nördlinger Ries

Vom 22.08. bis zum 29.08 war ich eine Woche im Nördlinger Ries (Bayern). Eine Übernachtung hatte ich in Mönchsdeggingen, am Südrand des Ries gelegen, gebucht. Zu jener Zeit stiegen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen wieder an, aber noch moderat.

Das Nördlinger Ries ist eine rundliche Ebene umgeben von Kraterrändern. Nach heutigem Kenntnisstand ist das Nördlinger Ries durch Asteriodeneinschlag von ca. 14,6 Mill. Jahren entstanden. Es ist fast kreisrund und weist einen Durchmesser von 20 – 24 km auf. Teile des Ries sind als Geotop unter Schutz gestellt.

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Beunruhigende Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland

Vor allem im August und im September haben wir in Deutschland wieder einen beunruhigenden Anstieg der Neuinfektionszahlen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 zu verzeichnen. Inzwischen wissen wir, dass bei schwerwiegenden Verläufen der durch dieses Virus ausgelösten Erkrankung COVID-19 weit mehr als nur die Atemwege schwer geschädigt werden können, eine Vielzahl von Körperorganen kann davon betroffen sein. Selbst, wer eine schwerwiegende Erkrankung überlebt, kann unter Umständen lebenslang schwerwiegende Gesundheitsprobleme davon tragen.

Ich habe heute mal wieder meine Zahlen mit den aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (für Deutschland) und der Senatsgesundheitsverwaltung (für Berlin) abgeglichen und die wöchentlichen Zahlen der Neuinfektionen in den Säulendiagrammen dargestellt.

Entwicklung der Neuinfektionszahlen mit dem Corona-Virus in Deutschland
Entwicklung der Neuinfektionszahlen mit dem Corona-Virus in Berlin

Diese Grafiken zeigen deutlich: Seit August gibt es wieder einen systematischen Anstig der Neuinfektionszahlen.

In Deutschland gab es in der Kalenderwoche (KW) 38 wieder mehr als 12 000 Neuinfektionen, dreimal so viele, wie im Schnitt von der 21. bis zur 30. KW und ein Drittel des Höchstwertes in der 14. KW.

In Berlin hat die Zahl der Neuinfektionen in KW 38 sogar die Hälfte des Höchstwertes in der 13. KW überschritten.

Die Grafiken zeigen auch, dass die Mitte März eingeführten massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben ab Anfang April zu einem systematischen Rückgang der Neuinfektionszahlen geführt hat und somit erfolgreich und – entsprechend dem damaligen Kenntnisstand zum Corona-Virus – vollkommen gerechtfertigt war.

Dass es nun wieder zu massiven Anstigen der Neuinfektionszahlen kommt, liegt selbstverständlich an unserem Verhalten – am Verhalten der Bürger unseres Landes und teilweise auch an dem Verhalten unserer Gäste.

Ich kann daher keinerlei Verständnis dafür aufbringen, dass es eine Menge Leute gibt, die gegen die Corona-bedingten Einschränkungen protestieren, demonstrieren und dabei selbst die banalen Sicherheitsvorkehrungen wie Abstand und Schutzmaskentragepflicht ignorieren.

Und schlimmer noch: Ihnen haben sich Trittbrettfahrer aus dem braunen Milieu hinzugesellt.

Natürlich leben wir nicht unter einer Käseglocke. In all unseren Nachbarländern hat die Anzahl der Neuinfektionen in den letzten Wochen ebenfalls deutlich zugenommen, in Tschechien ganz besonders dramatisch. Die Entwicklung der Neuinfektionen kann man sich auf der Webseite der Johns-Hopkins-Universität anschauen. Und selbstverständlich bleiben diese Entwicklungen nicht ohne Auswirkungen auf uns.

Aber wir selbst – die Menschen in unserem Land – haben es in der Hand, durch unser rücksichtsvolles Verhalten zur Eindämmung der Corona-Pandemie beizutragen. Die meisten Menschen tun das auch, aber es gibt eben jene, die rücksichts- und verantwortungslos die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen ignorieren und damit sich und andere gefährden.

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Wieder eine Woche Kummerower See

Der Kummerower See, seine Umgebung und insbesondere der Peenepolder links des Peene-Ausfluss aus dem Kummerower See (genannt: Große Rosin) gehört sicherlich zu den schönsten Ecken Mecklenburg-Vorpommerns und Norddeutschlands und ist vogelkundlich außerordentlich interessant. Ich war jetzt vom 08.08 bis 15.08.2020 mal wieder dort. Unterkunft hatte ich wieder – wie vor einem Jahr – in Verchen gebucht.

Es war sehr heiß (täglich um die 35°C), und insbesondere am Beobachtungsturm Aalbude wüteten die Bremsen – Ihhhhhhhhhhhhh ! Und so habe ich eine ganze Menge Sonnenschutzmittel und Mückenschutz verbraucht. Aber die vielen schönen Vogelbeobachtungen lassen mich das vergessen.

Dieses mal habe ich gleich fünf Schnepfenvogelarten beobachten können, und zwar Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Bekassine, Flussuferläufer und Kampfläufer. Den Grünschenkel und den Bruchwasserläufer hatte ich vorher noch nie bestimmt.

Auch erstmals bestimmt habe ich die Raubseeschwalbe. Vom Aussehen ähnelt sie der Flussseeschwalbe, hat aber einen auffällig kräftigeren Schnabel und schwarze Beine (Flussseeschwalbe: rote Beine). Und sie ist etwas größer als die Flussseeschwalbe.

Ein völlig neues Urlaubsgefühl war es, ständig daran zu denken, die Mund- und Nase-Schutzmaske immer bei sich zu führen. Man braucht sie, wenn man unterwegs essen oder einkaufen geht, aber auch bei der Benutzung der Fähre Aalbude und manchmal auch auf dem Beobachtungsturm, wenn man dort nicht alleine ist.

09.08.2020

10.08.2020

11.08.2020

12.08.2020

13.08.2020

14.08.2020

Seeadler reißt seine Beute (14.08.2020)

Ein Seeadler hat einen Fisch erjagt und setzt sich an einem ruhigen Plätzchen nieder, um die Beute zu reißen. Dabei schaut er immer wieder zwischendurch auf, um zu sehen, dass ihm niemand seine Beute streitig machen könnte. Der Seeadler saß an der Großen Rosin, und zwar ca. hier: Sitzpunkt des Seeadlers

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Harry Jeske ist gestorben

Harry Jeske, langjähriger Bassist und Gründungsmitglied der Puhdys ist gestern im Alter von 82 Jahren gestorben. Die ehemalige DDR-Rockszene verliert damit einen engagierten Rockmusiker der frühen Stunden. Jeske war am 06. Oktober 1937 geboren.

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Cover der ersten Puhdys-LP (1974, von links nach rechts: Gunther Wosylus, Dieter Birr, Dieter Hertrampf, Harry Jeske, Peter Meyer))

Die Puhdys, vor allem durch die Musik zu dem DEFA-Film „Die Legende von Paul und Paula“ bekannt geworden, waren in den 70’er Jahren die populärste Rockband in der DDR. Harry Jeske hatte daran wesentlichen Anteil.

Meine Anteilnahme gilt heute den Familienangehörigen von Harry Jeske sowie den Mitgliedern der Puhdys sowie allen, die in Zusammenhang mit der Musik mit Harry Jeske zusammen gearbeitet haben und einen wichtigen Freund und Kollegen verlieren.

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