Hertha BSC: Noch mal davon gekommen im Lokalderby gegen den 1. FC Union

Gestern Abend besuchte ich, wie mehr als 74 000 andere Berliner und Brandenburger auch, das Berliner Lokalderby der zweiten Fußball-Bundesliga. Vor dem Spiel zeigten die Hertha-Anhänger eine sehr kreative Choreografie.

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Allerdings, die Kreativität der Blau-Weißen in der Ostkurve fand keine Widerspiegelung bei den Blau-Weißen auf dem Rasen. Die Rot-Weißen waren es, die schon frühzeitig für Spielwitz und sehenswerte Spielzüge sorgten, und schließlich zum Tor durch Simon Terodde kamen. Ein bisschen konfus schien es da hinten in der Hertha-Defensive zuzugehen.

Auch in der Folgezeit lief bei Hertha nicht viel. Nur ein einziges Mal kam Hertha zu einer wirklich guten Torchance aus dem Spiel heraus, als Ramos blitzschnell über rechts durchbrach und seine präzise Flanke von Allagui auf das Union-Tor geköpft wurde, aber in den Armen des aufmerksamen Union-Keepers Haas landete. Ansonsten konnte Hertha im Wesentlichen nur aus Standard-Situationen das Union-Tor gefährden. Anders Union: Die Mannschft spielte ihren Auswärtspart gekonnt und ziemlich souverän wirkend ab, war in der Defensive fast immer einen Schritt schneller und setzte in der Offensive immer wieder mal einen gefährlichen Konter. So war letztlich auch das zweite Tor von Union zu Beginn der zweiten Halbzeit nach einem Eckball verdient.

In der Schlussphase wendete sich das Blatt jedoch: Union war platt; man sah ihnen das hohe Tempo, dass sie gegangen waren, an. Hertha machte nun allmählich immer mehr Druck, ohne allerdings spielerisch überzeugen zu können. Und so kam Hertha dann auch durch einen Eckball, von links durch Ronny getreten und von Ramos durch einen wuchtigen Kopfball unter die Lattenunterkante vollendet, sowie durch einen von Ronny aus ca. 25 m, halbrechte Position, Klasse getretenen, raffiniert geschlenzten Freistoß zum Ausgleich. Auch in dieser Szene zeigte sich, wie platt die Unioner waren: kaum einer in der von Haas richtig gestellten Mauer sprang ernsthaft hoch.

Da es aber Rosenmontag war, gabs natürlich auch die Karnevals-Einlage. Urheber war S-Bahn-Chef Peter Buchner, als er in der Halbzeitpause verkündete, die S-Bahn sei in den letzten Wochen zuverlässiger geworden.

Törö Törö Törö
Ich verweise da auf die Chaos-Woche bei der S-Bahn vom 21.01.2013 zum 27.01.2013. Auch verweise ich darauf, dass ich gestern bei der Anreise zum Olympiastadion wieder einmal kilometerlange Schleichfahrt der S-Bahn erlebt habe. Meine Fahrzeit von Friedrichstraße bis Olympiastadion dauerte ca. 35 Minuten, die Planzeit ist 21 Minuten. Ursache war offenbar mal wieder eine Signalstörung zwischen Lehrter Bahnhof (Hauptbahnhof) und Zoo, die die Triebfahrzeugführer zur Permissivfahrt zwang. Jedenfalls auf diesem Abschnitt fuhr der Zug nur mit maximal 15 oder 20 km/h.

Spielbericht auf der Hertha-Homepage

Spielbericht auf der Union-Homepage

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