Mal ein bisschen Krieg spielen

In Nordkorea – oder, wie es offiziell heißt – in der Demokratischen Volksrepublik Korea hat es einen Führungswechsel gegeben. Die Macht ist jedoch in der Kim-Dynastie geblieben. Kim Jong Il war also vergangene Woche gestorben und der nicht einmal 30-Jährige Sohn Kim Jong Un war schon lange als Nachfolger bestimmt. An den erzstalinistischen Strukturen im Land, wo man die Drohung mit der Atombombe als Mittel der Diplomatie einsetzt, wo Millionen Menschen unter Hunger leiden, dürfte sich hierdurch nicht viel ändern. Kim Jong Uns erste Amtshandlung, wenige Stunden nach Bekanngabe des Todes von Kim Jong Il, war es, den Test-Abschuss einer Kurzstreckenrakete zu genehmigen. Er tritt somit also gleich in die Fußstapfen seines Vaters und Amtsvorgängers. Aber als Jüngling braucht man halt etwas zum Spielen, gerne auch zum Krieg spielen.

 

 

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