1. Skispringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf

Bei dem heutige Springen in Oberstdorf war das Abschneiden der deutschen Athleten durchwachsen, aber nicht hoffnungslos. Positiv waren die Leistungen von Severin Freund und Michael Neumeyer einzuschätzen, sie belegten Platz 6 und 8. Beide sind keine Siegspringer, können aber, wenn Ihnen, wie heute, zwei gute Sprünge gelingen, bei den Top Ten dabei sein.

Wenn sich Richard Freitag noch ein wenig steigern kann, dann kann auch er vielleicht bald in die Top Ten vordringen. Zwei Sprünge um 120 m heute reichten dafür noch nicht ganz, aber Platz 13 ist anerkennenswert.

Martin Schmitt könnte es eigentlich durchaus noch, wie er im zweiten Durchgang mit 127,5 m gezeigt hat. Wenn er doch nur nicht seinen ersten Sprung wieder einmal total verpatzt hätte …

Aber auch andere namhafte Athleten patzten.

Zum Beispiel Adam Malysz: Dessen sehr gutem zweiten Sprung (131,5 m) ging ein misslungener Versuch mit 115 m voraus. Immerhin rette er noch für sich Platz 11.

Oder die Norweger mit Anders Bardal (Platz 20), Anders Jacobson (Platz 23) und Björn Einar Romoeren (Platz 27) konnten die Erwartungen nicht annähernd erfüllen. Lediglich Tom Hilde erreichte mit Platz 10 die Top Ten.

Absolut dominierend und zur Zeit scheinbar unschlagbar ist Thomas Morgenstern. Auch heute zeigte er in beiden Durchgängen mit 131,5 m und 138 m den jeweils besten Sprung der Konkurrenz. In den vergangenen Jahren war er nicht so stark, hielt sich aber immerhin meist unter den Top Ten. In dieser Saison scheint nun der Knoten geplatzt, und seine bisherigen Auftritte waren absolut überzeugend. Er ist der Favorit für die Vierschanzentournee, zumindest, wenn er von Stürzen oder gar Verletzungen verschont bleibt.

In die Dominanz der Österreicher (heute neben Morgenstern auch Manuel Fettner und Andreas Kofler) können mit Matti Hautamäki und Simon Amman nur zwei Nichtösterreicher eingreifen. Beide sind bereits alte Haudegen. Amman kann schon diverse große Erfolge vorweisen, insbesondere auch bei den Olympischen Spielen. Hautamäki stand viele Jahre so etwas im Schatten des einst großen Janne Ahonen, konnte dem aber nicht das Wasser reichen. Derzeit scheint er jedoch in der Form seines Lebens zu sein.

Apropos Janne Ahonen: Warum tut er sich das noch an ?

Ergebnisse

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1 Kommentar

  1. Tja Eda,

    Bilder gibt es von mir nicht, denn ich habe es ja auch nur im Fernsehen gesehen 🙂

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