Auch in der kalten Jahreszeit kann man im Berliner Tiergarten eine Menge Vögel beobachten

Gestern, am 04.12.2020, war ich im Tiergarten in Berlin auf Vogelfotopirsch. Die Corona-Pandemie bringt zwar eine Menge Einschränkungen, aber der Besuch von Parkanlagen ist – unter Einhaltung der Abstandsregeln – sicher unkritisch.

Natürlich ist die Artenvielfalt nicht so groß wie im Frühjahr während der Brutzeit, weil viele Singvögel in ihre Überwinterungsgebiete geflogen sind. Aber dennoch sind mir ein paar schöne Fotos gelungen, die ich hier zeigen will.

Das Rotkehlchen ist der einzige Vertreter der Fliegenschnäpper, die ich auch im Winter in Berlin regelmäßig beobachte.

Die Stockente ist in ganz Mitteleuropa, so auch in Berlin, das ganze Jahr überall an Gewässern, auch an Teichen in Parkanlagen, zu beobachten. Sie ist häufig, aber bei ihrem Anblick entwickle ich immer wieder große Sympathiegefühle. Ich finde sie einfach sehr liebenswert 🙂

Den Graureiher trifft man in Berlin an vielen Stellen entlang der Spree und der Havel. Im Tiergarten ist er allerdings nur gelegentlich zu sehen. Allerdings soll er im Zoologischen Garten und im Tierpark Berlin zuweilen in großen Zahlen auftreten und dort von der Tierfütterung profitieren.

Die Kohlmeise ist ebenfalls ganzjährig in Berlin zu beobachten. Im Tiergarten sind es recht viele.

Auch die Blaumeise ist ganzjährig in Berlin zu beobachten, allerdings gibt es wohl weniger als Kohlmeisen.

Die Mandarinente hat der Mensch aus China nach Europa als Ziervogel eingeführt. Sie scheint sich bei uns wohl zu fühlen und breitet sich in Berlin und Brandenburg immer mehr aus.

Der Eichelhäher verstädtert immer mehr und ist kleineswegs mehr ein reiner Waldvogel. Im Tiergarten und in anderen Berliner Parkanlagen kann man ihn immer wieder beobachten.

Die Amsel ist natürlich schon seit langer Zeit stark verstädtert und lebt auch in Wohngebieten. Auch im Tiergarten ist sie zahlreich vertreten.

Auch mehrere Kleiber habe ich beobachtet, leider ist mir diesmal kein gutes Kleiberfoto gelungen.

Und zu guterletzt habe ich am Alexanderplatz noch ein paar Möwen beobachtet, und zwar vor dem Galeria Kaufhof und am Brunnen der Völkerfreundschaft. Erst dachte ich, es seien alles Lachmöwen (die meisten waren es auch), aber auf dem einzigen gelungenen Foto ist eine Silbermöwe zu sehen. Diese ist in Berlin relativ selten, es gibt aber Brutnachweise der Silbermöwe in Berlin. Silbermöwen sind diejenigen, die in den Ostsee- und Nordseebädern gerne den Touristen die Fischbrötchen stehlen. Sind eben Lümmels 😉

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