Ein Schwarzstorch gab sich die Ehre …

… mich zu erfreuen, als ich gestern wieder einmal mit dem Rad im Unteren Odertal unterwegs war, Er war gestern ohne jeden Zweifel das ornithologische Highlight. Schwarzstörche sind wesentlich seltener als Weißstörche und zudem extrem scheu. Ich sah ihn rechts von mir auf einem toten Baum sitzen, als ich mit dem Rad auf dem Oderdeich (nahe Stolzenhagen) in Richtung Schwedt fuhr. Ich wandte die erfolgversprechendste Taktik an: Zunächst erst einmal tat ich so, ihn nicht gesehen zu haben und fuhr so ca. 60 bis 70 m weiter, ehe ich anhielt und die Kamera griff. Er war noch da 🙂 . Hätte ich sofort angehalten, wäre er mit Sicherheit sofort geflüchtet.

Aber auch Weißstörche haben mich gestern erfreut, vor allem die vier, die ich in Altglietzen (am Nordrand des Oderbruchs) beobachtet habe. Sie kreisten um einen Storchenhorst, und jeder versuchte den Horst zu erobern. Wer drauf saß, reckte den Schnabel in die Höhe und klapperte nach Storchenart. Aber nur wenige Sekunden später saß schon wieder ein anderer drauf. Und so ging es die ganze Zeit.

Ich bin gestern in Eberswalde gestartet, folgte dem Finow-Kanal bis Niederfinow, unterfuhr die Brücke des Oder-Havel-Kanals am Schiffshebewerk und fuhr über Liepe, Bralitz, Schiffmühle, Hohenwutzen, Hohensaaten, weiter auf dem Oderdeich bis Schwedt.

Das Wetter war recht angenehm, wechselnd bewölkt, mäßig windig und warm, aber nicht ganz so heiß.

Die lang anhaltende Trockenheit im Frühjahr und im Sommer führte zu niedrigem Wasserpegel auf der Oder und zum weitgehenden Austrocknen der Poldergewässer. Nur von einigen Gewässern blieben noch kleine Teiche mit niedrigem Wasserstand zurück. Die Seerosen dort hatten mit dem Wassermangel echt zu kämpfen. Auf einem meiner Fotos sieht man, wie sich die Seerosenblätter hoch gestellt haben – das ist nicht die normale Blattlage.

Allerdings, der Regen in den letzten zwei bis drei Wochen hat dazu geführt, dass die Polder nicht komplett gelb-braun waren, auf großen Teilen der Polder spross frisches Grün.

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