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Tribus: Echte Gänse

Tribus der Echten Gänse

 

1. Galerie: Graugans (Anser anser). Graugänse sind in Mitteleuropa weit verbreitet. Insbesondere beim Flugzug, bei dem sie in mehr oder weniger geordneten Formationen, meist mit ausgeprägter Spitze, fliegen, hat sie jeder schon mal gesehen. Beim Flug kommunizieren die Gänse lautstark miteinander. Im Flug sieht man auch die arttypischen unregelmäßigen schwarzen Flecke auf dem hellen Bauch.

 

 

Tonaufnahmen:

 

 

2. Galerie: Blässgans (Anser albifrons). Blässgänse sind den Graugänsen sehr ähnlich, aber haben nach meiner Recherche folgende Unterscheidungsmerkmale:

  1. Die besonders helle Zone („Blässe“) am Schnabelansatz
  2. die gegenüber der Graugans feinere Strukturierung des Gefiedermusters am Hals, und damit in Zusammenhang wirkt die Kopffarbe bei der Blässgans etwa gleichfarbig wie der Hals, bei der Graugans wirkt der Kopf heller als der Hals
  3. die dunklen Flecken auf der hellen Bauchseite sind bei den Blässgänsen wesentlich größer als bei den Graugänsen (dort nur unregelmäßig verteilte „Sprenkel“)

Darüber hinaus sind Blässgänse bei uns in Mitteleuropa keine Brutvögel. Wir sehen sie also normalerweise nur im Wiunter und in der Übergangszeit.

Beiden Arten gleich ist aber ihr lautes trompetendes Geschnatter während des Formationsfluges, das natürlich der Kommunikation der Vögel untereinander dient.

 

 

3. Galerie: Saatgans (Anser fabalis). Wie die Blässgans ist die Saatgans kein Brutvogel in Metteleuropa.

 

 

4. Galerie: Kanadagänse (Branta canadensis). Kanadagänse stammen ursprünglich aus Nordamerika, wurden aber in den vergangenen Jahrhunderten auf den Britischen Inseln und auf Skandinavien durch den Menschen angesiedelt. Mittlerweile sind einige dieser Gänse in Berlin heimisch geworden.

 

 

Tonaufnahmen:

 

 

5. Galerie: Weißwangengans (Branta leucopsis). Laut Wikipedia ist diese Art, die auch Nonnengans genannt wird, erst seit Ende der 1990’er Jahre in Mitteleuropa Brutvogel.

 

 

Tongalerie Gänse gemischt

 

 

 

 

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