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Tribus: Schwimmenten

Tribus der Schwimmenten

Schwimmenten tauchen nicht vollständig unter, gründeln aber mit dem Schnabel im flachen Wasser, wobei der Hinterleib aus dem Wasser herausguckt. Wie heißt es in einem Kinderlied ? „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh'“. Damit sind nur die Schwimmenten gemeint. Zu den Schwimmenten gehören mehrere Gattungen.

 

1. Galerie: Stockenten (Anas platyrhynchos). Die Stockenten sind wohl die in Mitteleuropa häufigsten Wildenten. In den Städten haben sie sich an die Nähe zum Menschen gewöhnt und halten dabei oft Fluchtdistanzen unter fünf Metern. Stockenten haben einen dunkelblauen Flügelspiegel, der meist auch in Ruhestellung der Flügel zu sehen ist.

 

 

2. Galerie: Stockenten (Anas platyrhynchos) mit abweichender Farbgebung. Abweichende Farbvarianten entstehen meist durch Kreuzung von Stockenten mit verwilderten Zuchtenten. Die meisten der vorliegenden Bilder, überwiegend aus Berlin-Tegel, zeigen zum überwiegenden Teil Abweichungen mit einem auffälligen, etwas unregelmäßigen weißen Brustlätzchen.

 

 

3. Galerie: Krickente (Anas crecca). Die Krickenten gehören zu den Schwimmenten. Sie sind in Eurasien und in Unterarten auch in Amerika beheimatet. Ihre Brutgebiete liegen u. a. auch in Nordafrika. Krickenten sind deutlich kleiner als Stockenten und bei uns wesentlich seltener. Sie haben dunkelgrüne Flügelspiegel.

 

 

4. Galerie: Schnatterente (Anas strepera). Die Schnatterenten haben weiße Flügelspiegel.

 

 

5. Galerie: Löffelente (Anas clypeata). Die Löffelente ist fast genauso groß wie die Stockente und fällt vor allem durch ihren übergroßen Schnabel auf. Sie hat, wie die Krickente, dunkelgrüne Flügelspiegel.

 

 

6. Galerie: Spießente (Anas acuta). Die Spießente fällt durch ihren namengebenden langen und spitz zu laufenden (Spießform) Schwanz auf. Bei uns brütet sie selten, meist ist sie bei uns Durchzugsgast.

 

 

7. Galerie: Pfeifente (Anas penelope). In Mitteleuropa findet man die Pfeifente i. d. Regel nur im Winterhalbjahr an den Küsten von Nord- und Ostsee. Ihre Brutgebiete ziehen sich über große Teile des Nordens Eurasiens hin, so z. B. in Skandinavien und Nordrussland.

 

 

8. Galerie: Mandarinente (Aix galericulata). Die Mandarinenten stammen aus Ostasien, jedoch gibt es bei uns Verwilderungen durch Flucht aus der Gefangenschaft. Mandarinenten gehören zu den Schwimmenten. Das Prachtkleid des Erpels ist besonders auffällig.

 

 

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