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Gäste aus Kanada in Berlin

31.03.2012

Am Tegeler See habe ich in den letzten Wochen vermehrt Kanadagänse gesehen. Ursprünglich stammen sie eigentlich – der Name lässt es vermuten – aus Kanada (und einigen nördlichen Gebieten in den USA). Sie wurde aber im 17. Jahrhundert in Großbritanien sowie im 20. Jahrhundert in Skandinavien als Jagdgeflügel ausgesetzt und verbreitet sich seither über Teile Europas. Auch in Berlin scheint sie jetzt heimisch zu werden.

Arttypisch für diese Art ist, dass Kopf und Hals schwarz sind und sie aber unterhalb des Kopfes einen großen weißen oval querliegenden Kehlfleck hat. Sie ist damit von unserer heimischen Graugangs deutlich zu unterscheiden. Offenbar haben sich diese Gänse in Berlin so stark an die Nähe des Menschen gewöhnt, dass ihre Fluchtdistanz kaum noch 3 Meter beträgt. Das macht es möglich, Kanadagänse aus nächster Nähe zu fotografiern. Auch scheint es bei Ihnen, wie bei anderen Gänsevögeln auch, eine stark ausgeprägte Partnertreue zu geben.

Ich habe im März 2012 die nachfolgenden Fotos von Kanadagänsen am Tegeler See entlang der Greenwich-Promenade sowie am Borsighafen gemacht. Ich persöhnlich finde diese Gänse auf ihre Weise sehr attraktiv und sehr sympathisch.

 

 

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