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Eine Woche Müritz-Nationalpark

19.10.2013

Eine Woche habe ich Urlaub gemacht im Müritz-Nationalpark. Der Müritz-Nationalpark erstreckt sich an der Ostseite des größten deutschen Binnensees. Viel ursprüngliche Natur und ein Paradies für selte Pflanzen und Tiere, insbesondere auch ein Vogelparadies, das ist kennzeichnend für diese Gegend.

Ich hatte mir eine kleine Ferienwohnung in Granzin (Kratzeburg) gemietet, von dort aus Radtouren unternommen und viele Vögel beobachtet. Ein ganz heißer Tip ist dabei der Warnker See, ein sehr flacher See, der abgeschieden liegt und somit Lebensraum für zahlreiche Tauchentenarten, aber auch Grau- und Silberreiher bietet. Und natürlich: Für den Seeadler.

1. Tag (12.10.)

  • Anreise bei Dauerregen
  • Am späten Nachmittag beruhigte der sich, so dass ich den ersten, zunächst noch kleinen Ausflug zum Käbelicksee unternehmen konnte.

 

 

2. Tag (13.10.)

  • Radfahrt nach Krienke und hinter Krienke über den Feldweg bis zum Beobachtungsturm nahe des Zotzensees, dort konnte ich zwei Graukranichpaare, davon eins mit einem Jungtier, die lautstark miteinander nach Kranichart kommunizierten, beobachten.
  • Weiterfahrt über Speck nach Schwarzenhof
  • Rückfahrt mit Aufsuchen des Beobachtungspunktes am Hofsee bei Speck
  • Am Hofsee keine Vögel beobachtet, dafür aber auf dem Rückweg die beiden Goldammern entdeckt
  • Abends noch Pilze abgeschnitten (von Suchen konnte keine Rede sein)

 

 

3. Tag (14.10.)

  • Radfahrt zunächst nach Zartwitz und dann nach Boeker Mühle und schließlich nach Boek. Dabei Fischteiche in Zartwitz und Boeker Mühle aufgesucht.
  • Weiterfahrt über Specker Horst zum Rederangsee
  • Am Südwestufer des Sees rasteten tausende von Kranichen im seichten Wasser, es ist nachmittags, aber noch ca. zwei Stunden bis zum Sonnenuntergang (*1)
  • Vom Rederangsee zum Beobachtungspunkt am westlichen Ufer des Warnker Sees
  • Am Warnker See (*2) habe ich Tausende von Tauchenten (hauptsächlich die mir aus Berlin bekannten Reiherenten und die Tafelenten) beobachtet, aber auch Grau- und Silberreiher sowie Kormorane.
  • Von dort aus nach Waren und Rückfahrt nach Kratzeburg mit der Bahn

 

*1 Der Beobachtungspunkt am Rederangsee und größere Gebiete um den See herum werden im Herbst täglich ab 16:00 Uhr zum Schutz der Kraniche für die Öffentlichkeit gesperrt.
*2 Der Warnker See ist ein ausgeprägter Flachwassersee, was der Tauchenten sowie den Reihern ideale Bedingungen bietet.

 

 

4. Tag (15.10.)

  • Radfahrt von Waren zum Warnker See (Beobachtungsstand am Westufer), dann weiter zum Müritzhof.
  • Während der Mittagspause am Müritzhof begann der Dauerregen, der bis in die späten Abendstunden anhielt. Alles Weitere bei mehr oder weniger strömendem Regen.
  • Weiterfahrt zum Beobachtungsstand am Ostufer des Warnker Sees, dort zwei Stunden in der Hoffnung auf Wetterbesserung ausharrend, dabei festgestellt, dass am Ostufer die Kormorane und Reiher dominant sind (am Westufer waren es die Tauchenten)
  • Rückfahrt nach Waren bei strömendem Regen

 

 

5. Tag (16.10.)

  • Radfahrt von Waren am Feisnecksee vorbei nach Federow, dann weiter zum Beobachtungsstand am Rederangsee.
  • Rückfahrt nach Federow (Mittagspause) und dann zum Beobachtungsstand am Westufer des Warnker Sees.
  • Rückfahrt nach Waren

 

 

6. Tag (17.10.)

  • Dauerregen
  • In einer kurzen Regenpause am späten Vormittag Pilze aus dem Wald geholt.
  • In einer kurzen Regenpause am späten Nachmittag Spaziergang gemacht.

 

 

7. Tag (18.10.)

  • Radfahrt von Granzin bis zur Zartwitzer Kreuzung, weiter zum Priesterbäker See und zum Faulen Ort am Südufer des Hofsees. Den am Priesterbäker See (Südwestufer) in der Karte verzeichneten Beobachtungsstand habe ich nicht gefunden. Wahrscheinlich existiert er nicht.
  • Weiter bis zum Beobachtungsstand Doppelkieferbruch am Ostufer der Müritz, durch den Specker Horst nach Schwarzenhof und zum Beobachtungsstand am Nordufer des Rederangsees. Diesmal keine Kraniche, aber links neben der kleinen Bauminsel am Südostufer des Rederangsees in allerdings 1 km Entfernung neun Singschwäne entdeckt. Die Entdeckung und Identifizierung (Im Unterschied zum Höckerschwan gelb-schwarzer Schnabel !) war nur mit dem Spektiv möglich.
  • Nach Federow zum Mittagessen.
  • Dann wieder zum Warnker See, zunächst zum Beobachtungsstand am Ostufer, später dann am Westufer. Erstmals ein paar Löffelenten und ein paar Krickenten entdeckt.
  • Radfahrt nach Waren.

 

 

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