Apr 07 2019

Der Frühling ist da :-)

Mit Macht kam diese Woche der Frühling nach Berlin. Gestern, am Sonnabend, den 06.04.2019, unternahm ich deswegen einen Ausflug an das Grunewald-Ufer der Berliner Havel. Die Sonne schien, und bereits am frühen Nachmittag überstieg die Temperatur die 20°C-Marke. Für die erste April-Dekade ist das ungewöhnlich warm.

Ich fuhr also mit der S-Bahn nach Nikolassee, lief dann entlang des Wannseebadweges bis zum Strandbad und dann nordwärts, immer entlang des Havelufers, bis zur Stößenseebrücke.

Es gab eine Menge zu sehen, und zu hören.

Zum Beispiel habe ich am Wannseebadweg den Gefingerten Lerchensporn in Blüte entdeckt.

Und natürlich viele Vögel 🙂 Jetzt ist ja die beste Zeit, Singvögel zu fotografieren, da das Laub an den Bäumen noch spärlich ist.

Und ich habe immerhin drei Schmetterlingsarten gesehen:

  • Kohlweißling
  • Zitronenfalter
  • Tagpfauenauge
  • Und wenn es doch tatsächlich jemanden geben sollte, der glaubt, dass Zitronenfalter Zitronen falten würden; meine Fotos beweisen das Gegenteil ! Jawoll 😉 Z. B. an den Taubnesselblüten naschen sie 🙂

    Und wenn ein Zilpzalp wie ein Fitis singt, ist er kein Zilpzalp. Aber der von mir fotografierte Zilpzalp sang wie ein Zilpzalp 🙂

    An der Lieper Bucht waren eine ganze Menge Höckerschwäne und einige Stockenten. Und eine Graugans hatte sich unter sie gemischt, erstaunlich wenig scheu. Da jemand von uns Menschen die Schwäne fütterte, hatte es die Graugans nicht leicht, sich gegen die Schwäne zu behaupten. Aber sie partizipierte ebenfalls erfolgreich.

    Doch nun wollen wir die Fotos sprechen lassen.

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    Mrz 26 2019

    Ausflug ins Untere Odertal

    Am Sonnabend, den 23.03.2019 war ich mal wieder im Unteren Odertal, auf den Oderpoldern bei Schwedt. Es war nach mehreren verregneten Wochenenden endlich mal wieder einigermaßen schönes Wochenendwetter, und so nutzte ich die Chance, mal wieder ein paar Vogelfotos zu machen.

    Von den von den Meteorologen für Schwedt angekündigten 17°C fehlten allerdings vier, und von den angekündigten 7 Stunden Sonnenscheindauer fehlten auch sechs.

    Aber es regnete nicht und der Wind war auch zahm. Die Wolkendecke war aber großteils relativ dünn, und so ergaben sich zeitweise sehr zwielichtige Lichtverhältnisse: Trotz der nicht sichtbaren Sonne war es unmöglich, gegen die Sonne zu fotografieren; nur die Konturen wären auf dem Foto sichtbar gewesen.

    Die Polderflächen waren zu großen Teilen, weit mehr als normal, mit Wasser bedeckt; und der Oderpegel war einigermaßen hoch. Die Oder hatte eine hohe Fließgeschwindigkeit. Das waren die, allerdings völlig unkritischen, Folgen des vielen Regens der letzten Wochen.

    Nun gut, ich musste mich aber darauf einstellen.

    Unter dem Strich hatte ich schon eine ganze Menge mit der Kamera einfangen können.

    Gesehen habe ich (keine Gewähr der Vollzähligkeit):

    • Raufußbussard
    • Schwarzmilan
    • Seeadler
    • Dohle
    • Saatkrähe
    • Nebelkrähe
    • Rabenkrähe
    • Rohrammer
    • Goldammer
    • Star
    • Blaumeise
    • Buchfink
    • Bachstelze
    • Amsel
    • Lachmöwe
    • Sturmmöwe (wahrscheinlich)
    • Stockente
    • Schnatterente
    • Krickente
    • Pfeifente
    • Spießente
    • Löffelente
    • Reiherente
    • Tafelente
    • Gänsesäger
    • Graugans
    • Blässgans
    • Höckerschwan
    • Kormoran
    • Blässralle (Blässhuhn)
    • Kranich
    • Ringeltaube

    Doch nun wollen wir die Fotos sprechen lassen 🙂

    Galerie 1 (Raufußbussard)

    Galerie 2

    Galerie 3

    Galerie 4

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    Mrz 16 2019

    Das dritte Geschlecht

    Dem dritten Geschlecht oder auch diversem Geschlecht ordnet man ja alle Menschen zu, die sich nicht eindeutig als Mann oder Frau fühlen oder zuordnen lassen. Es gibt dabei diverse Versionen, wie Transgender, Transvestiten, Crossdresser usw.

    Auch in der Tierwelt gibt es so etwas. So habe ich in den vergangenen Tagen an der Greenwich-Promenade in Berlin-Tegel zum wiederholten Mal eine Stockente gesehen, deren Geschlecht ebenfalls nicht als männlich oder weiblich zu identifizieren ist. Sie hat ein Gefieder, das sehr stark dem Prachtgefieder des Erpels ähnelt, jedoch ist die Schnabelfärbung (graubraun mit schmutzig-orange Rand) eindeutig weiblich. Ich dachte mir, das könnte eine weibliche Crossdresser-Ente sein 😉

    Aber egal, wie diese Ente geschlechtlich ist, ich mag sie genauso wie alle anderen Enten 🙂

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    Okt 14 2018

    Ausflug ins untere Odertal

    Gestern habe ich mal wieder einen Ausflug in das Untere Odertal gemacht, und wie immer, zahlreiche Vogelfotos geschossen 🙂

    Meine Radtour führte mich von Eberswalde aus entlang des Finowkanals bis Niederfinow, und dann durch das nördliche Oderbruch über Bralitz, Schiffmühle, Hohenwutzen, Hohensaaten, über die Polder des südlichen Unteren Odertals bis nach Schwedt. Das sind knapp 70 km. Beim Durchqueren der Kanalbrücken am Schiffshebewerk musste ich feststellen, dass das neue Hebewerk, das schon seit etlichen Jahren in Bau ist, immer noch nicht fertig ist.

     

    Kraniche bei Bralitz

     

     

    Hausschaf bei Bralitz

     

     

    Kolkraben bei Neutornow

     

     

    Rotmilan bei Neutornow

     

     

    Blässgänse zwischen Gabow und Altglietzen

     

     

    Mäusebussard zwischen Gabow und Altglietzen

     

     

    Graureiher auf der polnischen Seite der Oder gegenüber von Hohensaaten

     

     

    Möwen an der Schleuse in Hohensaaten

     

     

    Kormorane

     

     

    Kiebitze

     

     

    Dieses Bild ist aus mehreren Einzelfotos montiert.

     

    Ein Star unter Kiebitzen

    Was macht denn der Star unter den Kiebitzen ? Der kiebitzt doch nicht etwa ? 😉

     

     

    Gänsesäger

    Auch zwei Gänsesäger-Weibchen hatten sich unter die Kiebitze gemischt.

     

     

    Höckerschwan

     

     

    Graugans

     

     

    Stockenten

     

     

    Grau- und Silberreiher

     

     

    Gänsegewusel nahe des Beobachtungsturms bei Stützkow

    Alle drei heimischen Feldgans-Arten haben sich hier miteinander gemischt:

    die ganzjährige Graugans und die Wintergäste Saatgans und Blässgans.

     

     

    Sonstige Gänse und Enten bei Stützkow

     

     

    Seeadler bei Criewen

     

     

    Gänse im Flug bei Zützen

    Saat- und Blässgänse sind – im Gegensatz zu den Graugänsen – bei uns i. d. Regel nur Wintergäste. Sie halten sich oft zusammen auf und fliegen auch oft gemeinsam. Im Vergleich zu den Flugformationen der Graugänse sehen die Flugformationen der Saat- und Blässgänse etwas „unordentlich“ aus.

    Das Geschnatter von Saat- und Blässgänsen ist ähnlich, ich kann sie diesbezüglich nicht auseinander halten. Sie schnattern aber wesentlich heller (in der Tonlage höher) als die Graugänse.

     

     

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    Sep 06 2018

    Ein Graureiher macht Gymnastik

    Gestern Abend beobachtete ich am Rummelsburger Ufer des Rummelsburger Sees (Berlin) einen Graureiher bei einigen Dehn- und Streckübungen sowie einbeinigen Stehversuchen mit Kinn- und Schnabelmassage. Es sah schon irgendwie witzig aus, was er da tat 🙂

     

     

    Auch ein paar andere Vögel, wie einen weiteren Graureiher, zwei junge Bachstelzen, Kormorane und eine Höckerschwanfamilie mit sieben Jungen konnte ich beobachten.

     

     

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    Aug 25 2018

    Ausflug ins Kirnitzschtal

    Am 23.08.2018 habe ich einen Tagesausflug in das Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz gemacht. Die Kirnitzsch ist ein rechter Nebenfluss der Elbe, der in der Böhmischen Schweiz entspringt und bei Bad Schandau mündet. Auch an der Mündung ist sie eher ein größerer Bach als ein Fluss. Neben der herrlichen Landschaft (Sächsische Schweiz) hat das Kirnitzschtal noch zwei Schmankerl zu bieten:

    Das ist zum einen die Kirnitzschtalbahn, eine historische Straßenbahnlinie, die in Meterspur von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall entlang der Kirnitzsch auf der Kirnitzschtalstraße geführt wird.

    Desweiteren ist mit der Wasseramsel eine relativ seltene Singvogelart an der Kirnitzsch heimisch.

    Ich bin also morgens mit der Bahn mit einem EC nach Prag von Berlin nach Bad Schandau gefahren, habe mittels der Fähre die Elbe überquert und bin dann mit der Kirnitzschtalbahn bis zum Lichtenhainer Wasserfall gefahren. Beim Aussteigen aus der Fähre kamen mir ein paar Stockenten vor die Kamera.

     

     

    Die Kirnitzschtalbahn ist eine Straßenbahn und wird mit zweiachsigen Gothaer Wagen aus der Zeit Ende der 50’er bis Anfang der 60’er Jahre betrieben. Die Inneneinrichtung ist, abgesehen von den Sitzpolstern, noch weitgehend im Ursprungszustand. Mir ist besonders der laut röhrende Türantrieb, wie ich ihn von früher in Erinnerung habe, aufgefallen. Bei der Fahrt fühlt man sich sozusagen um 40 Jahre zurück versetzt in eine Zeit, da in der DDR derartige Straßenbahnwagen Standard waren. Die Wagen machten jedoch einen top gepflegten Eindruck, was nicht zuletzt an der gepflegten Lackierung der Wagenkästen lag.

    Die Straßenbahnstrecke ist eingleisig mit zwei Ausweichstellen. Sie verläuft (in Richtung Lichtenhainer Wasserfall) unmittelbar an der rechten Fahrbahnkante der Kirnitzschtalstraße, auch alle Haltestellen befinden sich auf dieser Seite. An den Endhaltestellen gibt es keine Wendeschleifen, sondern Umsetzgleise. Die Triebwagen sind Zweirichtungsfahrzeuge, sie müssen ja an den Endstellen jeweils umgesetzt werden. Die Beiwagen sind jedoch Einrichtungsfahrzeuge.

    Zur Zugsicherung wird ein antiquiert wirkendes, aber offenbar ausreichend sicheres System mit Staffelstäben angewandt:
    Jedem der drei Streckenabschnitte ist ein Staffelstab zugeordnet. Nur der Fahrer, der diesen Stab hat, darf in den Streckenabschnitt einfahren. Hat ein Zug einen der drei Streckenabschnitte verlassen, übergibt er seinen Stab an der Ausweichstelle dem Fahrer, der in diesen Abschnitt einfahren möchte. Umgekehrt erhält er von diesem Fahrer dessen Staffelstab.

     

     

    Der Lichtenhainer Wasserfall ist ein kleiner Wasserfall eines Nebenflusses der Kirnitzsch, der jedoch nicht besonders viel Wasser führt. Zur Zeit führt er wegen der lang anhaltenden Trockenheit besonders wenig Wasser.

     

    Lichtenhainer Wasserfall, aufgenommen am 23.08.2018

     

    Von Lichtenhainer Wasserfall aus bin ich auf dem Flößersteig, welcher entlang der Kirnitzsch geführt wird, bis Felsenmühle gelaufen.

    Der Flößersteig ist auf diesem Abschnitt alles andere als leicht zu gehen, zahlreiche gefährliche Stellen müssen passiert werden. Z. B. kurze, aber sehr steile Steigungen und Gefälle, sehr schmale Wegabschnitte, zahlreiche Baumwurzeln und größere Steine. Das Passieren dieser Hindernisse erfordert die ganze Aufmerksamkeit und Vorsicht.

     

     

    Auf diesem Wanderabschnitt habe ich schon mehrere Wasseramseln beobachten können, aber sie waren zu scheu, dass ich sie fotografieren konnte. Desweiteren gibt es hier das Drüsige Springkraut mit zart rosa oder kräftig pinkfarbenen Blüten zu entdecken, welches hier zahlreich vorkommt.

    Die Wasseramsel ist eine Singvogelart, deren Lebensraum an schnell fließende Bäche oder kleine Flüsse gebunden ist. Sie ist in Deutschland relativ selten und kommt in kleinen verstreuten Populationen vor. Sie ist nicht mit der Amsel verwandt und auch nicht der Drossel-Familie zugehörig. Sie hat dunkles Gefieder (Rücken dunkel-anthrazit; Bauch dunkel-rotbraun, Kopf dunkel-graubraun); lediglich die Brust – und das ist sehr auffällig – ist weiß gefärbt. Die Schwanzfedern sind ziemlich kurz.

    Von der Felsenmühle aus bin ich entlang der Kirnitzschtalstraße zurück gelaufen. Dabei habe ich endlich die erste Wasseramsel fotografieren können 🙂

     

    Wasseramsel, aufgenommen am 23.08.2018 an der Kirnitzsch zwischen Felsenmühle und Lichtenhainer Wasserfall

     

    Desweiteren habe ich auf diesem Abschnitt eine aus dem Sandstein herauswachsende Kiefer gesehen, die so schien es, darüber liegende Sandsteinlappen durchbrochen hatte. Aber der Schein trog wohl.

     

    Aus dem Sandstein wachsende Kiefer, das Bild ist aus zwei einzelnen Fotos zusammengesetzt. Aufgenommen am 23.08.2018 im Kirnitzschtal zwischen Felsenmühle und Lichtenhainer Wasserfall

     

    Beim Lichtenhainer Wasserfall habe ich dann erst einmal Mittag gegessen. Eine Köstlichkeit war die Vorspeise – eine kalte Gurkensuppe.

    Anschließend bin ich dann auf der Kirnitzschtalstraße in Richtung Bad Schandau, also entlang der Straßenbahntrasse, gelaufen. Dort hatte ich dann eine zweite ausgiebige Gelegenheit, eine Wasseramsel zu fotografieren.

     

     

    An der Haltestelle Nasser Grund bin ich dann eingestiegen und bis Bad Schandau mit der Straßenbahn zurück gefahren. Während der Fahrt habe ich aus dem Zug heraus weitere Wasseramseln beobachten können.

    In Bad Schandau überraschte mich ein kurzer Regenschauer; aber es war nicht mehr als ein paar Tropfen auf den heißen Stein. In der Stadt sah ich mich dann noch ein bisschen um und kaufte etwas Verpflegung für die Rückfahrt.

     

     

    Bei der Rückfahrt tat die Bahn mal wieder alles, um ihren Ruf zu ruinieren, und zwar die Tschechische Staatsbahn Hand in Hand mit der DBAG. Der Zug kam aus Tschechien in Bad Schandau mit 162 Minuten Verspätung an. Dieses Theater kenne ich aber schon seit mehr als 40 Jahren.

    Die DBAG hielt es nicht für nötig, sich um die Reisenden in Bad Schandau und in Dresden zu kümmern und gar einen Ersatzzug anzubieten.

     

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    Mrz 04 2018

    Die Reihergang von der Wuhle

    Gestern, am 03.03.2018 war ich an der Wuhle zu Fuß unterwegs vom S-Bahnhof Köpenick bis zum S- und U-Bahnhof Wuhletal. Die Wuhle ist ein kleines Flüsschen, das wenige Kilometer außerhalb der Berliner Stadtgrenze auf dem Niederbarnim entspringt und dann durch Berlin-Marzahn/Hellersdorf, Biesdorf/Kaulsdorf, und Köpenick-Nord fließt, und kurz vor ihrer Mündung in die Spree am Stadion an der Alten Försterei (Heimstadion des 1. FC Union Berlin) entlang fließt.

    Ich bin also ein Stück flussaufwärts gegangen. Es war winterlich kalt, aber herrlicher Sonnenschein. Auf Grund des üppigen Niederschlags in den vergangenen Monaten führte die Wuhle ziemlich viel Wasser, und der Wasserfluss sorgte dafür, dass die Wuhle nur geringfügig vereist und überwiegend eisfrei war.

    So viele Graureiher wie gestern habe ich dort noch nicht einmal annähernd gesehen, Selbst unter Berücksichtigung dessen, dass ich einzelne Individuen mehrfach gesehen haben könnte, waren es wohl weit mehr als zehn. Es fing gleich in Köpenick an, nahe der Straße „Am Bahndamm“ sah ich bereits den ersten Graureiher, als ich vom S-Bahnhof Köpenick kam und auf der Brücke über die Wuhle ankam. Auf den folgenden 300 m folgten zwei weitere Graureiher. Und auf dem weiteren Weg immer weitere von ihnen. Offenbar ist der Fischbesatz zur Zeit so gut, dass es für die Graureiher trotz der Nähe zu den Menschen absolut lohnend ist. Ein paar Kormorane waren auch da.

    Einmal konnte ich schön den Abflug eines auf einem Baum sitzenden Graureihers beobachten.

    In der Nähe der Bismarcksfelder Straße standen gleich drei Graureiher an einer Stelle auf der Deichböschung und – statt nach Fischen auf Lauer zu gehen – ließen sie sich die Sonne auf den Pelz (sorry: auf das Gefieder) scheinen. 😉 Sie müssen satt gewesen sein.

    Auch sonst gab es eine ganze Menge unserer gefiederten Freunde zu sehen. Wie z. B. diese Kormorane, die natürlich nichts sehnlicher wollen als Fisch – genau wie die Graureiher.

    Oder wie diese und noch weitere Teichrallen, die sich auch über die gesamte Länge meines Weges verteilten.

    Und natürlich auch einige Blässrallen. Eine habe ich dabei beobachtet, wie sie an einem Knäul einer Wasserschlingpflanze versucht, etwas abzuschnäbeln …

    Auch waren natürlich Stockenten, und zwar recht viele, vertreten.

    Sowie die Mandarinenten, deren Erpel so schön schrill bunt sind 😉 Das von mir fotografierte Weibchen hat übrigens einen roten Schnabel, was eher selten ist.

    Auch ein paar Höckerschwäne trieben sich da herum, na klar 🙂

    Der Höhepunkt war ohne Zweifel die Eisvogelbeobachtung. An zwei verschiedenen Stellen zwischen Lindenallee und Heesestraße habe ich einen entdeckt. Ob es sich hierbei um zwei verschiedene Individuen handelte, weiß ich allerdings nicht.

    Klar auch ein paar Singvögel sind mir vor das Tele gekommen: Blaumeisen, Erlenzeisige, Feldsperlinge, Kohlmeisen

    Ein Buntspecht kreuzte ebenfalls meinen Weg – unter lautem Protest flüchtete er aber vor irgendetwas. Und so schnell konnte ich ihn nicht mit meiner Kamera einfangen.

    Zum Schluss noch zwei Fotos vom Wuhlelauf. Das erste zeigt einen kleinen künstlichen Wasserfall an der Heesestraße, das zweite das natürliche Flussbett nahe des S- und U-Bahnhofs Wuhletal.

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    Jan 06 2018

    4-Tages-Sieg von Sven Hannawald bei der Vierschanzentournee geknackt: Kamil Stoch

    Die Vierschanzentournee 2017/2018 ist nun Geschichte. Sie brachte ein neues Highlight:

    Kamil Stoch (Polen) gewann alle vier Einzelspringen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Vor ihm gelang das nur Sven Hannawald (2001/2002).

    Kamil Stoch ist ohne jeden Zweifel ein würdiger Sieger, und für diese Leistung und diesen Erfolg kann man ihm nur gratulieren. Herzlichen Glückwunsch! Serdeczne gratulacje! 🙂 Bereits nach dem zweiten Wettkampf in Garmisch-Partenkirchen deutete sich an, dass er rechtzeitig zur Vierschanzentournee in Topform gekommen war und beste Chancen auf den Gesamtsieg hatte. Er lag auf Platz 1 mit ca. 11 Punkten vor Richard Freitag.

    Ein feiner Zug war es übrigens von Sven Hannawald, der nach Stochs letztem Sprung zu den ersten Gratulanten gehörte und Stoch entsprechend würdigte.

    Besonders erfreulich ist natürlich das Abschneiden von Andreas Wellinger. In Innsbruck und in Bischofshofen konnte er in der Tageswertung auf Platz 3 springen, und in der Tourneegesamtwertung gar Platz 2 erreichen. Er hat sich an die Weltspitze heran gearbeitet, was nicht zuletz auch sein aktuell dritter Platz in der Weltcup-Gesamtwertung zeigt. Herzlichen Glückwunsch 🙂 Natürlich hat er auch vom Ausscheiden von Richard Freitag profitiert – aber sagen wir es positiv: Er ist für Richard in die Bresche gesprungen.

    Aus deutscher Sicht auch sehr erfreulich: Mit Markus Eisenbichler kam der zweite deutsche Athlet auf Platz 7 in der Tournee-Gesamtwertung. Noch fehlt ihm die Konstanz, um ganz vorn dabei zu sein, aber er ist dicht dran. Vielleicht wird es ja noch 🙂

    Richard Freitag war nach Garmisch-Partenkirchen noch der einzige Athlet, der Kamil Stoch den Gesamtsieg hätte streitig machen können. Er hatte ca. 11 Punkte Rückstand, das war noch aufholbar. Aber er schied nach dem ersten Durchgang in Innsbruck unglücklich aus. Es hätte ein sehr guter Sprung sein können, doch beim Aufsprung brachte er seine Ski nicht rechtzeitig aus der V-Stellung in die Parallelstellung zurück. Und da der Aufsprunghang infolge des Regens sehr glatt und außerdem huckelig war, riss es ihm den rechten Ski soweit weg, dass er stürzte. Er verletzte sich dabei und trat deswegen zum zweiten Durchgang und in Bischofshofen nicht mehr an. Alles Gute Richard, ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald wieder zurück kommst.

    Die Norweger überzeugten, wie schon so oft, mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung. Anders Fannemel belegte Platz 3 in der Tournee-Gesamtwertung, und mit Robert Johansson, Daniel Andre Tande und Johann Andre Forfang belegten drei weitere Athleten eine Top-Ten-Platzierung. Bei folgenden Mannschaftswettbewerben sind die Norweger also Top-Favorit.

    Völlig enttäuschend hingegen war das Abschneiden der Österreicher. Die Österreicher gehörten in der Vergangenheit so oft zur Weltspitze im Skispringen. Vor der Tournee galt noch Stefan Kraft als ihr aussichtsreichster Athlet, doch er konnte nicht überzeugen. Zu viele schlechte Sprünge und das Ausscheiden beim zweiten Springen in Garmisch-Partenkirchen nach dem ersten Durchgang bescherten ihm nur Rang 20 in der Tournee-Gesamtwertung. Michael Hayböck hatte nach seiner Verletzung im Oktober 2017 zunächst den Anschluss verloren, kommt aber allmählich langsam wieder heran. Aber es reicht noch nicht für eine Top-Ten-Platzierung. Mit Platz 16 war er der bestplatzierte Österreicher. Möglicherweise „exportieren“ die Österreicher zu viele gute Trainer (z. B. Alexander Stöckl – Norwegen, Stefan Horngacher – Polen und nicht zuletzt Werner Schuster – Deutschland), so dass es ihnen im eigenen Land an guten Trainern fehlt.

    In der Weltcup-Gesamtwertung hat Kamil Stoch nun die Führung von Richard Freitag übernommen, Andreas Wellinger belegt zur Zeit Platz 3.

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    Okt 28 2017

    Air Berlin: Misswirtschaft und Größenwahn …

    Gestern Abend sind die letzten öffentlichen Flüge der Air Berlin durchgeführt worden, nun existiert sie nicht mehr als Luftfahrtgesellschaft. Air Berlin ist bankrott. Jahrelanger Größenwahn und Missmanagement haben diese Airline in den Ruin getrieben.

    Tausende Beschäftigte der Air Berlin sind die Opfer dieser Unternehmenspolitik. Viele von ihnen stehen jetzt erst einmal vor dem beruflichen Scherbenhaufen und wissen zur Zeit nicht, wie sie zukünftig ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Aber auch die Fluggäste sind jetzt Neese. Durch den Wegfall der Air Berlin als Anbieter

    • fallen wichtige Flugverbindungen vorerst weg
    • baut sich die Lufthansa ihre Vormachtstellung aus
    • hat die Lufthansa mehr Macht beim Preisdiktat.

    Dass es mit Air Berlin bergab geht, deutete sich schon seit Jahren an. Mehrfache Managment-Wechsel führten zu immer tieferem Absinken in die Unternehmens-Krise. Und seit Frühjahr 2017 brach der Gepäck-Service zusammen, weil Air-Berlin mit einer inkompetenten Firma zusammen arbeitete.

    Air Berlin ist ein klassisches Beispiel dafür, dass manche hochbezahlte Manager vielfach nur das eigene Konto im Sinn haben und ihnen die Geschicke der Mitarbeiter am Hintern vorbeigehen.

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    Okt 28 2017

    Festival of Lights Berlin 2017

    Wie in jedem Jahr fand auch in diesem Jahr das Festival of Lights Anfang Oktober in Berlin statt. Zahlreiche Lichtinstallationen unterschiedlicher Art sind zu sehen, davon viele Videoshows. In der Innenstadt ist es dann abends immer voll, Tausende Leute haben unterschiedlich große Kameras dabei und Stative. Und so manch ein Tourist stellt dann die Frage, weshalb so viele Leute mit Kamera unterwegs sind.

    Nachstehend eine kleine Nachlese meiner Fotos und Videos, die ich an diesen Tagen aufgenommen habe.

     

    Aufnahmen am 03.10.2017

    Oberbaumbrücke

    Eine eher spartanische Laser-Show.

     

     

    Brandenburger Tor

    Hier wurden Bilder mit Aussprüchen zum Thema „Freiheit“ am Brandenburger Tor projiziert.

     

     

    Gendarmenmarkt

    Ein Foto von dem Schillerbrunnen

     

     

    Aufnahmen am 06.10.2017

    Marienkirche und Dom

     

     

    Aufnahmen am August-Bebel-Platz

     

     

    Darüber hinaus habe ich am 06.10.2017 Videos aufgenommen und bei Youtube veröffentlicht:

    Berliner Dom am Lustgarten

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 1

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 2

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 3

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 4

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 5

    Bei diesem Clip ist bei 1:32 sogar eine Sternschnuppe (links von der Kuppel) zu sehen 🙂

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 6

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 7

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 8

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 9

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 10

     

    Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin – „Creating tomorrow“ – Clip 11

     

    Schauspielhaus am Gendarmenmarkt

     

    Schauspielhaus am Gendarmenmarkt – „Berliner Wasser“ Clip 1

     

    Schauspielhaus am Gendarmenmarkt – „Berliner Wasser“ Clip 2

     

     

    Links

     

    Festival of Lights

     

    Berlin leuchtet

     

    Offizielle Homepage von Berlin

     

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